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24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr

Am 28. Und 29. Mai fand auch im Jahr 2016 wieder ein 24-Stunden-Dienst bei der Jugendfeuerwehr der Einheit Arzheim statt.
Da die Jugendlichen und ihre Betreuer ähnlich wie bei Zeltlagern einen ganzen Tag mit gemeinsamen Aktivitäten verbringen, hilft ein 24er sehr dabei, den Gruppenzusammenhalt zu stärken. Außerdem bekommen die Jugendlichen einen realitätsnahen Eindruck vom Dienst bei einer (Berufs-) Feuerwehr.

Daher hieß es am Samstagmorgen auch als Erstes das TSF-W und seine Beladung zu überprüfen und eine Funkprobe durchzuführen. Auf das gemeinsame Frühstück folgte der erste Einsatz in Form eines Flächenbrandes bei der Grillhütte auf dem Steinerkopf. Danach richteten sich die neun Jugendfeuerwehrleute und ihre drei Betreuer für die kommenden 24 Stunden im Gerätehaus ein.
Der nächste Einsatz – eine Tierrettung – ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem auch diese Übung erfolgreich beendet wurde, musste das eingesetzte Gerät im Gerätehaus gereinigt und instandgesetzt werden.
Wie wichtig die ständige Einsatzbereitschaft ist, merkten die Jugendfeuerwehrleute, als sie kurz danach zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) alarmiert wurden. Zwar konnte der Einsatzleiter ermitteln, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte, dennoch wurde vorsorglich ein Löschangriff aufgebaut.

Danach war dann auch endlich Zeit für das gemeinsame Mittagessen im Gerätehaus.
Nach der Pause rückte die Jugendfeuerwehr zu einem Brand der Grillhütte Arzheim im Mühlental aus. Um die Übung etwas realistischer zu gestalten, wurde die Grillhütte vernebelt. Neben dem Löschangriff galt es eine vermisste Person zu retten, simuliert durch eine Übungspuppe. Die Angriffstrupps rüsteten sich mit Pressluftatmer-Attrappen aus, die unser Jungendwart extra angefertigt hatte. So hatten die Jugendlichen das Feeling eines Atemschutzeinsatzes, ohne sich mit dem Gewicht der echten Pressluftatmer abplagen zu müssen.
Da aber auch der Dienst bei der Berufsfeuerwehr eine 24-Stunden-Schicht nicht nur aus Einsätzen besteht, stand auch für die Jugendfeuerwehr Ausbildung zum Thema "Stiche & Knoten" auf dem Dienstplan, gefolgt von Dienstsport auf dem Schulhof der Grundschule Arzheim.
Nach dem Dienstsport hatten die Jugendlichen ein bisschen Zeit zur freien Verfügung, bevor es galt, ein außer Kontrolle geratenes Grillfeuer zu löschen.

Danach gab es im Gerätehaus ein gemeinsames Abendessen. Auf das Abendessen folgte ein neuer Brandeinsatz. Diesmal stand die Grillhütte auf dem Steinerkopf im Vollbrand.
Der anschließende Fernsehabend im Gerätehaus wurde aber jäh durch den letzten Einsatz des Tages unterbrochen. Im Mühlental wurde eine Person vermisst. Nachdem auch diese Übung erfolgreich abgeschlossen wurde, war endlich Nachtruhe angesagt. Von den vielen Eindrücken und Erlebnissen des Tages erschöpft, schliefen die Jugendfeuerwehrleute tief und fest bis zum Wecken am nächsten Morgen.

Vor dem gemeinsamen Frühstück räumte die Jugendfeuerwehr das Gerätehaus wieder auf. Bevor die Schicht beendet wurde, gab es noch eine Abschlussbesprechung. Der einzige Kritikpunkt der Jugendlichen war, dass es diesmal – nachdem sie sich letztes Jahr mehr gewünscht hatten – zu viele Einsätze gab. Dabei hatten die Betreuer ein paar geplante Übungseinsätze nicht mehr ausgelöst.
Aber davon abgesehen hatten sowohl die Jugendlichen, als auch die Betreuer viel Spaß! Alle freuen sich schon wieder auf den 24-Stunden-Dienst im nächsten Jahr!

 
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