- FF Ko-Arzheim

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Einsatzabteilung > Einsätze > Einsatzberichte '15

Einsatzdatum:

08/08/2015

Einsatznr.:

15

 

Einsatzmeldung:

---

Alarmierung:

16:00 Uhr

Ankunft E. -stelle:

---

Einsatzort:

Festung Ehrenbreitstein

Abfahrt E. -stelle:

Einsatzende:

02:00 Uhr

Stärke:

1 / 9 - 10

Beteiligte Einsatzkräfte

6 Kameraden der FF Neuhäusel, THW, Einheit Ehrenbreitstein

 
 
 

Einsatzbericht




In diesem Jahr fand in Koblenz wieder die Großveranstaltung Rhein in Flammen statt. Diesesmal wurde das 60jährige Jubiläum des Festivals gefeiert. Wie jedes Jahr stellte die Einheit Arzheim auch dieses mal wieder den Brandschutz beim Abschlussfeuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein sicher. Unterstüzt wurden wir dabei durch 6 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neuhäusel - eine Kooperation, die sich bereits seit einigen Jahren bestens bewährt hat.

Treffen am Gerätehaus in Arzheim war um 16:00 Uhr. Bereits im Vorfeld hatten einige Kameraden auf der BF das bereitgestellte und in Gitterkörben verlastete Schlauchmaterial mit dem MZF abgeholt (das Schlauchmaterial des Arzheimer TSF-W würde für einen solchen Einsatz nicht annähernd ausreichen). Von hier aus fuhr ein Verband von drei Feuerwehrfahrzeugen (TSF-W, MZF, MTF Neuhäusel) geschlossen auf die Festung.
Auf der Festung angekommen wurden die Einsatzabschnitte eingeteilt. Danach ging es ans Aufbauen der Wasserversorgung für die einzelnen Abschnitte. Dies muss bereits Nachmittags geschehen, weil es während des Feuerwerks (im Brandfall) zum Einen zu lange dauern würde, in jeden Winkel unseres Einsatzbereichs eine Wasserversorgung aufzubauen. Zum Anderen wäre dies durch die unmittelbare Nähe zum Feuerwerk auch viel zu gefährlich bzw. teilweise gar nicht möglich. Nach dem Aufbau der Wasserversorgung wurde eine Druckprobe durchgeführt, um das ganze System auf defekte Schläuche zuüberprüfen.




Der Großteil des Feuerwerks wurde wieder auf dem Platz vor der Jugendherberge aufgebaut. ein Teil stand zudem auf der Rampe zum oberen Festungsplatz bis vor den Kuppelsaal.  




Wie jedes Jahr schloss sich auch dieses Mal an die Druckprobe eine gewisse Wartezeit an, bis das Feuerwerk losging. Aber wenigstens entschädigt die Sicht auf Koblenz und das Rheintal von der Festung aus und das gemeinsame Abendessen - es wurde selbst gegrillt -  ein wenig.
Als schließlich rheinaufwärts das Feuerwerk bei Schloss Stolzenfels zu sehen war und die ersten Schiffe des Korsos in Sicht kamen, wurde es Zeit für die Mannschaft ihre jeweiligen Einsatzabschnitte aufzusuchen. Während sich die Schiffe unterhalb der Festung in die Strömung drehten und ihre Positionen einnahmen, entzündeten die Kameraden der Einheit Ehrenbreitstein die bengalische Beleuchtung der Festung, die sie über den ganzen Tag ausgelegt hatten. Danach wurde ein beeindruckendes Höhenfeuerwerk abgeschossen.





Im Laufe des Feuerwerks kam es durch verschiedene Effekte zu kleineren Bränden im gesamten Einsatzbereich unserer Wehr. Alle diese Brände konnten aber schnell und ohne Schaden an der Festung zu verursachen gelöscht werden. Gegen Ende des Feuerwerks war es im Bereich einiger Abschussgestelle zu einem etwas größeren Feuer gekommen. Dieses konnte aber durch Mitarbeiter der Pyrotechnik-Firma mit einem C-Rohr der Feuerwehr schnell gelöscht werden.
Auf dem Dach der Jugendherberge, von wo u.a. auch der rückwärtige Festungshang gesichert wird, wurden wir von den Höhenrettern des THW unterstüzt, die eine umfangreiche und professionelle Sicherung aufbauten. Auch diese Zusammenarbeit hat sich inzwischen seit mehreren Jahren bewährt.




Nach Ende des Feuerwerks führten wir eine sorgfältige Brandnachschau durch, um zu verhindern, dass kleine Brandnester übersehen werden. Währenddessen kontrollierten die Mitarbeiter der Pyrotechnik-Firma die Reste des Feuerwerks - erst nach dieser Kontrolle war es den Kräften der Feuerwehr erlaubt, die Abschussstelle des Feuerwerks zu betreten. Als klar war, dass alle Feuer gelöscht waren, wurde die Wasserversorgung zurückgebaut. Die benuzte Ausrüstung wurde dann von einigen Kameraden mit dem MZF zur BF gebracht. Nachdem auch diese Feuerwehrleute gegen 02:00 Uhr wieder im Gerätehaus waren, war der Einsatz schließlich erfolgreich beendet.

 
 

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