- FF Ko-Arzheim

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Einsatzabteilung > Einsätze > Einsatzberichte '18

Einsatzdatum:

11/08/2018

Einsatznr.:

--

 

Einsatzmeldung:

---

Alarmierung:

14:00 Uhr

Ankunft E. -stelle:

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Einsatzort:

Festung Ehrenbreitstein

Abfahrt E. -stelle:

Einsatzende:

01:30 Uhr

Stärke:

1 / 2 / 9 - 12

Beteiligte Einsatzkräfte

6 Kameraden der FF Neuhäusel, THW, Einheiten Ehrenbreitstein, Karthause und VG Mühlheim-Kärlich

 
 
 

Einsatzbericht




Die Großveranstaltung Rhein in Flammen stellt eine feste Größe im Kalender der Feuerwehr Koblenz dar. Die Einheit Arzheim stellte auch in diesem Jahr wieder - unterstützt durch die Kameraden der FF Neuhäusel - den Brandschutz auf der Festung unterhalb des Abschlußfeuerwerks sicher.

Um 14:00 Uhr war Treffen am Gerätehaus in Arzheim. Zusammen mit den Kameraden aus Neuhäusel ging es im geschlossenen Verband auf die Festung. Einige Kameraden luden auf der BF das bereitgestellte und in Gitterkörben verlastete Schlauchmaterial in den Werbeträgerbus der Feuerwehr Koblenz und einem Anhänger.
Auf der Festung angekommen wurden die Einsatzabschnitte eingeteilt. Danach ging es ans Aufbauen der Wasserversorgung für die einzelnen Abschnitte.
Einige Baugerüste an der rheinseitigen Mauer der Festung stellten hierbei eine kleine Herausforderung für die Planungen dar. Nach dem Aufbau der Wasserversorgung wurde eine Druckprobe durchgeführt, um das ganze System auf defekte Schläuche zuüberprüfen.




Der Großteil des Feuerwerks wurde wieder auf dem Platz vor der Jugendherberge aufgebaut. ein Teil stand zudem auf der Rampe zum oberen Festungsplatz bis vor den Kuppelsaal.  




Eine besondere Herausforderung stellte in diesem Jahr die enorme und lang anhaltende Trockenheit dar. Aus diesem Grund war das Personal der Feuerwehr auf der Festung auch aufgestockt worden und manche Feuerwerke rheinaufwärts von Koblenz mussten verlegt werden, um die trockene Vegetation nicht zu entzünden.

Auf dem Da
ch der Jugendherberge wurden wieder zwei Feuerwehrleute von den Höhenrettern des THW in eine umfangreiche und professionelle Sicherung eingebunden, damit sie bei der Arbeit auf der Festungsmauer nicht abstürzen konnten.

Die Trockenheit führte schließlich auch dazu, dass während des Feuerwerks an mehreren Stellen im Festungshang Brände ausbrachen. Die meisten davon konnten durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehrleute schnell gelöscht werden, allerdings lag eine Brandstelle so ungünstig, dass sie von den Mauerkronen aus mit den Strahlrohren nur schwer zu erreichen waren. Zudem kam es kurzzeitig zu einem Engpass bei der Wasserversorgung, als an einer Punpe technische Probleme auftraten. Nachdem diese behoben waren konnte auch der letzte Brand durch den massiven Einsatz von Wasser gelöscht werden.



Nach dem Ende des Feuerwerks und aller Löschmaßnahmen führten wir eine sorgfältige Brandnachschau durch, um zu verhindern, dass kleine Brandnester übersehen werden. Nachdem keine weiteren Brandnester mehr zu finden waren, konnte ein Teil der Feuerwehrleute den Heimweg antreten. Aufgrund der extremen Trockenheit entschied die Einsatzleitung, dass vier Kameraden der Einheit Arzheim mit dem TSF-W auf der Festung als Brandwache verblieben. Diese rückten erst gegen 04:00 Uhr morgens ins Gerätehaus ein.

 
 

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